NÖ Landeskindergarten Loimersdorf

Kindergarten Loimersdorf

Kontakt

OrtOrtsstraße 65
2292 Loimersdorf
Telefon+43 2214 3520
E-Mail-Adressekiga@loimersdorf.at

Öffnungszeiten

  • Mo, Di, Mi, Do, Fr 07:00 Uhr - 17:00 Uhr

Das nächste Mal geöffnet:
Mo, 11.12.2023 ab 07:00 Uhr

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LERNEN DURCH NEUGIER UND FREUDE

Hilf mir, es selbst zu tun.

Tu es nicht für mich.

Ich kann und will es alleine tun.

Hab` Geduld, meine Wege zu begreifen.

Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit,

weil ich mehrere Versuche machen will.

Mute mir auch Fehler zu, denn aus ihnen kann ich lernen.

(Maria Montessori)

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DIE PÄDAGOGISCHE GRUNDHALTUNG/

GRUNDHALTUNG UNSERER ARBEIT


Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist der Niederösterreichische Bildungsplan und unsere Arbeit mit den Kindern orientiert sich  an dem Leitbild von Maria Montessori. 

Unsere Haltung ist getragen von der Achtung vor dem Kind und der Achtung der Menschen untereinander, unabhängig von der individuellen Persönlichkeit. 

Wir sehen die Unterschiedlichkeiten unserer Kinder nicht als Defizit, sondern als Chance voneinander zu lernen.

So erhält das Kind größtmögliche Freiräume für seine selbst gewählten Tätigkeiten und eine respektvolle Begleitung bei seinen Entwicklungsaufgaben. Unsere Aufgabe sehen wir darin, eine Vorbereitete Umgebung zu schaffen, in der das Kind aus seinen eigenen Bedürfnissen heraus möglichst selbstständig tätig werden kann. Dies erfordert die genaue und regelmäßige Beobachtung des Kindes und seines Entwicklungsstandes. 

Neben zahlreichen Möglichkeiten der freien Entfaltung ordnen klare Regeln und Grenzen das Miteinander und geben dem Kind damit Sicherheit und Ruhe.

Die Umgebung hat eine große Wirkung auf die seelische und körperliche Gesundheit eines Menschen. So ist es uns sehr wichtig, dass sich die Kinder in unserem Haus liebevoll aufgenommen und angenommen fühlen. So können sie Vertrauen fassen und daraus Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen, Selbstständigkeit und Zufriedenheit entwickeln.


MARIA MONTESSORI

Maria Montessori (1870-1952) zählt heute noch zu den bedeutendsten Reformpädagoginnen. Sie war die erste italienische Frau, die Medizin studierte und sie beschäftigte sich als junge Ärztin vor allem mit Kindern mit körperlicher und geistiger Behinderung. 

1907 eröffnete sie in Rom das erste Kinderhaus und so begann ihre Laufbahn als Pädagogin. In diesem Kinderhaus, welches sie „Casa dei Bambini“ nannte, nahm sie Kinder unterschiedlicher sozialer Herkunft auf. Während dieser Zeit hat sie eine Fülle von Gesetzmäßigkeiten über die Art und Weise wie Kinder lernen und ihre Entwicklungsaufgaben meistern, zusammengefasst.

Diese Erkenntnisse sind heute wissenschaftliches Allgemeingut geworden und werden durch die moderne Gehirnforschung bestätigt.

Diese „Entwicklungspädagogik wird in vielen Institutionen zunehmend weltweit umgesetzt. 

Ein wichtiger Punkt ihrer Pädagogik sind die von ihr entwickelten Materialien.

Die Vernetzung aller Sinne findet durch das Tun und  „Begreifen“ statt.

Auch wir versuchen in unserer Arbeit mit den Kindern an der Umsetzung und Weiterentwicklung der Grundgedanken Maria Montessoris zu arbeiten.

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                Wie muss das Haus sein, das wir für unsere Kinder bauen?

                Es muss in uns selbst sein.

                Unser Benehmen, unser Wissen, unser Wunsch, ihr Wachsen zu verstehen.

                Das Haus, in dem unsere Kinder leben und dem sie vertrauen,

                                                      sind wir!“
                                                     (Maria Montessori)

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DAS MONTESSORI-MATERIAL

Die Kinder machen, angetrieben durch ihr Interesse und ihrem eigenen Tun, innerhalb ihrer sensiblen Phase, eigene Erfahrungen und lernen so leicht und spielerisch immer mehr dazu.

 Jedem Kind werden, gemäß dem Stand seiner Entwicklung, individuelle Angebote gemacht

. Die vorbereitete Umgebung begünstigt diese Prozesse.

 Dadurch kann das Kind in freier Arbeit, nach dem Grundsatz

 „Hilf mir es selbst zu tun“, 

seine persönlichen Fertigkeiten weiterentwickeln.


Unser Kindergarten ist vor allem mit Montessori- Materialien ausgestattet.

Dieses Material lässt sich in fünf Bereiche einteilen:

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Sinnesmaterial

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Das Sinnesmaterial vermittelt dem Kind Kenntnisse wie Farbe, Form, Größe und Raum-Lage-Beziehung.

Das Kind paart, reiht, ordnet, vergleicht mit dem Material und wird somit auf die Mathematik und das Lesen und Schreiben vorbereitet.


Übungen des täglichen Lebens

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Die Übungen des täglichen Lebens helfen dem Kind bei der Erschließung der Umwelt und tragen somit wesentlich zu seiner Entwicklung bei.

Komplexe Vorgänge werden für das Kind durchschaubarer und nachvollziehbar. Das Kind erlernt dadurch Handlungskompetenz. Es Lernt Aufgaben zu übernehmen und entwickelt dadurch Verantwortungsbewusstsein.

Es wird zunehmend selbstständiger und unabhängiger vom Erwachsenen.


Sprachmaterial

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Die Sprache ist die Basis für jedes soziale Miteinander. Da Sprache nicht angeboren ist, muss sie erst erworben werden.

Das Sprachmaterial beginnt mit den „Wortschatzerweiterungsgegenständen“. Das Vorlesen von Büchern, Geschichten, das Lernen von Versen, Gedichten und Liedern bereichern zusätzlich den Wortschatz.

Es lernt seine Sprache auf schriftliche Weise auszudrücken. Erst einige Zeit später kommt das Kind zum abstrakten Schritt des Lesens.


Kosmisches Material

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Der Kosmos, das ist die ganze Welt in der wir leben. Das Universum, unser Planet Erde, Sonne, Mond, Licht, Tag, Nacht, Luft, Wasser, Feuer, die Pflanzen und die Tiere und selbstverständlich wir Menschen mit unserer Kultur und Geschichte.

Ziel ist es mit dem Material den Kindern den Weg zu zeigen, sich selbst fröhlich und voller Neugier die Welt zu erobern und dann allmählich zu lernen für diese Welt und für sich selbst einen eigenen Anteil an Verantwortung zu übernehmen.


Die Natur in der Erziehung

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Ziel der kosmischen Erziehung ist es den Kindern den Weg zu zeigen, sich selbst fröhlich und voller Neugier die Welt zu erobern und dann allmählich zu lernen für die Welt und für sich selbst einen eigenen Anteil an Verantwortung zu übernehmen.

Insbesondere in den ersten Lebensjahren entwickeln Kinder- wenn ihnen ausreichend Möglichkeit dazu gegeben wird eine intensive Liebe zur Natur.

Dadurch kann sich eine Haltung der Achtsamkeit und des Respekts vor anderen Lebewesen entwickeln, die heute mehr denn je notwendig ist, um unsere Heimat- den Planeten Erde zu schützen. Maria Montessori sprach in diesem Zusammenhang von Erziehung zum Frieden. (Was ich liebe schütze ich)

Kompetenzen die sich in diesem Zusammenhang entwickeln, werden in Zukunft in den verschiedensten Berufszweigen gefragt sein.

Man muss sich stets vor Augen halten,

dass der Mensch sich nicht

an der Universität entwickelt,

sondern dass seine geistige Entwicklung

bei der Geburt beginnt

und in den ersten Lebensjahren am stärksten ist.

Diesen Jahren gebührt mehr

als allen anderen die wachsamste Sorge.

(Maria Montessori)

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